Heike Wermer: Digital-Ausstattung für unsere Schülerinnen und Schüler für besseren Unterricht – nicht nur in Corona-Zeiten

03.08.2020

Düsseldorf. NRW hat das bislang größte Investitionspaket für die Digitalisierung an Schulen in Nordrhein-Westfalen geschnürt. Mit einer Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt Schule schaffen Bund, Land und Kommunen jetzt kurzfristig die Möglichkeit, digitale Endgeräte für Schülerinnen und Schüler zur Verfügung zu stellen. Insgesamt stehen zusätzliche 178 Millionen Euro bereit. 

„Mit dem Programm können Schülerinnen und Schüler mit mobilen Endgeräten ausgestattet werden. Davon profitiert auch mein Wahlkreis mit rund 965.928,20 Euro, weiterhin erhält der Kreis Borken als Schulträger insgesamt 735.339,22 Euro“, so die Landtagsabgeordnete Heike Wermer.

Weiter erklärte Heike Wermer: „Nicht zuletzt die Corona-Krise hat gezeigt, dass das digitale Lernen besser ausgestattet werden muss. Jetzt gibt es gute Nachrichten für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die bisher nicht über Endgeräte für das digitale Lernen in den Schulen und von Zuhause aus verfügten. Mit dem Sofortausstattungsprogramm als Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt 2019 bis 2024 schaffen Bund, Land und Kommunen die Möglichkeiten, digitale Endgeräte, die für zeitgemäßen Unterricht benötigt werden, zu erwerben und Schülerinnen und Schülern zur Verfügung zu stellen. Mit den knapp 966.000  Euro können die Schulträger in Ahaus, Gronau, Heek, Legden, Schöppingen, Stadtlohn und Vreden nun mobile Endgeräte beschaffen und verleihen. Dazu kommen noch die Mittel, die für den Kreis Borken als Schulträger vorgesehen sind. Im Fokus steht die Chancengerechtigkeit für Schülerinnen und Schüler, deren Familien ein geringeres Einkommen zur Verfügung steht. Mit den Investitionen werden wir den mit der Digitalstrategie eingeschlagenen Weg konsequent weiterverfolgen, damit unsere Schülerinnen und Schüler beste Bildung erhalten.“

Insgesamt gehen 965.928,20 Euro in den Wahlkreis von Heike Wermer verteilt auf die Träger. Hinzu kommen für den Kreis Borken als Schulträger insgesamt 735.339,22 Euro, sowie Mittel für Träger außerhalb des Wahlkreises, die in den Kommunen Schulen betreiben. Zur genauen Verteilung:

Stadt Ahaus

     204.874,69 €

Gemeinde Heek

       45.317,09 €

Stadt Gronau

     259.423,86 €

Gemeinde Legden

       15.586,77 €

Gemeinde Schöppingen

       12.712,76 €

Stadt Stadtlohn

     122.146,87 €

Stadt Vreden

     125.085,66 €

Schulzweckverband Horstmar-Schöppingen

       33.017,75 €

Ahaus Trägerverein Helene-Helming e.V.

         4.819,70 €

Ahaus Schwestern der hl. Maria Mag. Postel

       26.203,68 €

Caritas Bildungswerk Ahaus GmbH

       75.200,41 €

Stadtlohn St. Anna Realschule Verein

       21.383,98 €

Legden Schulzweckverband Legden Rosendahl

       20.154,98 €

Ges.

     965.928,20 €


Zum Hintergrund:

Die Schulträger können in einem vereinfachten Verfahren die Mittel auf direktem Wege bei den Bezirksregierungen beantragen. Antragsberechtigt sind alle Schulträger öffentlicher Schulen, Ersatzschulen sowie von Pflege- und Gesundheitsschulen. Die Endgeräte verbleiben im Besitz der Schulträger und werden den Schülerinnen und Schülern leihweise zur Verfügung gestellt. Im Rahmen des Sofortausstattungsprogramms wird die Anschaffung mobiler Endgeräte, also Laptops, Notebooks und Tablets, mit einem Höchstbetrag von 500 Euro pro Gerät gefördert. Der Bund (105 Millionen Euro) und das Land Nordrhein-Westfalen (55 Millionen Euro) finanzieren im Rahmen einer Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt Schule insgesamt 90 Prozent der Ausgaben. Die Schulträger leisten einen Eigenanteil von mindestens 10 Prozent. Bei der Verteilung der Mittel auf die Schulträger wurden die Schülerzahl sowie soziale Faktoren berücksichtigt. Die Förderrichtlinie finden Sie hier: https://bass.schul-welt.de/19254.html